Mount Kenya: Trekking zwischen Tropen und Eis

Mount Kenya Nationalpark & National Reserve – Gottes Sitz mit Äquatorschnee!

Der Mount Kenya ist der beliebteste Trekkingberg des Landes. Während die meisten Touristen Kenia als Badeurlaubs- und Safariland kennen, bietet das zweithöchste Bergmassiv Afrikas tolle Möglichkeiten für sportlichen Aktivtourismus vor faszinierender Landschaftskulisse. Obwohl am Äquator gelegen, jedoch auf einer Höhe zwischen 2.200 – 5.200 Meter über dem Meeresspiegel, lockt der Hauptgipfel Batian ganzjährig von weitem mit schneebedeckten Gletschern.

Landschaft und Tierwelt am Mount Kenya

Senezien auf dem Weg zum Gipfel des Mount Kenya

Von ganz unten zu Fuß startend erlebt man eine beeindruckend vielfältige Landschaft. Zunächst führt der Weg durch Misch-Laubwald, Galeriewälder, durch das feucht-tropische Klima des afroalpinen Regenwaldes am Fuß des Massivs, danach geht es weiter durch Bergnebelwälder, Bambushaine, Riesen-Heiden und Kosobäume, Hochmoore mit Moosen, Flechten und Tussock-Graslandschaften.

Weiter den Weg nach oben durchschreitet man Riesen-Senzezien und Lobelien bis ganz nach oben in die Gletscherebene mit Stein- und Eislandschaften. Insgesamt wird das Gebiet von 800 Pflanzenarten, davon 81 endemische Arten, besiedelt – ein Feuerwerk an seltener, tropischer, aber auch anspruchsloser Natur.

Schnee am Mt. Kenya

Hält man sich noch in den niedrigen Hanglagen in den dichten Wäldern und im Bambusdickicht auf, entdeckt man Elefanten, Buschböcke, Riesenwaldschweine und auch Büffel. Die afroalpinen Höhenlagen dagegen weisen sich durch riesige Baumheiden, bizarre Riesensenezien und Riesenlobelien aus, Klippschliefer begleiten Wanderer und Kletterer. Kein Wunder, dass die UNESCO den Mount Kenya im Jahr 1997 in das „Weltnaturerbe“ aufgenommen hat.

Ein Blick vom Gipfel aus über die Weiten der Wüsten, Savannen und des Regenwaldes entschädigen aber am Ende für alle Strapazen. Und wer hat schließlich in seinem Leben schon mal Äquatorschnee gesehen?

Besteigungsmöglichkeiten, Levels und Routen am Mount Kenya

5.199 m misst der höchste Punkt „Batian“, der zusammen mit dem Nelion (5.188 Meter) die Gipfelzwillinge bildet. Mehrere Wanderrouten und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade wurden erschlossen. Dabei gibt es unterschiedlichste Schwierigkeitsgrade, aber eine Gipfelbesteigung sollte inklusive Akklimatisierungstagen nicht weniger als 5 bis 7 Tage dauern. Bei den von uns empfohlenen Reiserouten zum Point Lenana dauern die Touren sechs Tage.

Die drei Hauptrouten auf den Mount Kenya:

  1. Naro-Moru-Route: schnellste der Routen bis zum Point Lenana – Naro-Moru-Gate – Meteorological Station – Mackinder’s Camp – Point Lenana
  2. Sirimon-Route: Nanyuki – Sirimon Gate – Old Moses Camp – Shipton’s Camp – Point Lenana
  3. Chogoria-Route: Chogoria – Chogoria-Gate – Minto’s Hut – Point Lenana
  4. Außerdem gibt es noch die Burguret-Route (eher wild und selten begangen) und die Timau-Route (Nordseite, selten begangen)

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  • Gipfel: Point Lenana 4985 m
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Empfohlene Trekkingrouten zum Point Lenana

Sirimon-Naromoru-Route Nairobi >> Bantu Lodge (1950 m) am westlichen Fuße des Bergs >> mit dem Fahrzeug bis zum Sirimon Gate >> erste Wanderetappe zum Old Moses Camp auf (Höhe 3340 m) >> ein Tag Akklimatisierung >> Wanderung zum Rastplatz am am Flüsschen Liki North (Höhe 3990 m) >> Wanderung durch das Mackinder-Tal zum zum Shipton’s Camp (Höhe 4240 m) >> Aufstieg zum Pt. Lenana (Höhe 4985 m)

Sirimon-Chogoria-Route
Die Chogoria-Route mit Blick auf Point Lenana

Nairobi >> Bantu Lodge (Höhe 1950 m) am westlichen Fuße des Bergs >> Fahrt und Wanderung bis zum Sirimon Gate (Höhe 2635 m) >> erste Wanderetappe zum Old Moses Camp auf (Höhe 3340 m) >> Wanderung durch das Mackinder-Tal zum zum Shipton’s Camp (Höhe 4240 m) >> Aufstieg zum Pt. Lenana (Höhe 4985 m) und Übernachtung in Meru Bandas (Bungalows) >> Abstieg bis nach Chorgoria-Town

Burguret-Naro Moru-Route Nairobi >> Bantu Lodge (1950 m) am westlichen Fuße des Bergs >> Fahrt zur Gathiuru Forest Station >> Wanderung zum Giant Bamboo Camp (Höhe 2600 m) >> Wanderung zum am Lavafelsen „Highland Castle“ (3700 m) >> Wanderung zum Shipton’s Camp (Höhe 4200 m) >> Aufstieg zum Pt. Lenana (Höhe 4985 m) und Abstieg über die Mackinders-Hütte bis zur Wetterstation „Met. Station“ auf (Höhe 3050 m)

Beste Reisezeit für eine Mount Kenya-Besteigung

Den Mount Kenya kann man ganzjährig besteigen. Im April und Mai muss man mit einer längeren Regenzeit rechnen, im November mit einer kurzen Regenzeit. Durch die Äquatorlage kann es nachts sowie auf dem Gipfel empfindlich kalt werden, daher sollte man sehr warme Sachen/Schlafsack für die Nacht einpacken. In tieferen und mittleren Gebirgslagen dagegen sind Trekkingreisende tropischer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Daher ist Bekleidung für große Temperaturunterschiede auf jeden Fall Pflicht.

Fakten zum Mount Kenya

  • Größe: 2.800 km²
  • Gründung: 1949 (Nationalpark), 1978 (Internationales Biosphärenreservat), 2000 (National Reserve)
  • Schutzstatus: UNESCO Weltkulturerbe (1997), Nationalpark Mount Kenya, National Reserve und Biospärenreservat

Anreise zum Mount Kenya

Der Mount Kenya ist recht gut erschlossen. In Ringstraßen führen viele Wege aus allen Himmelsrichtungen bis auf eine Höhe von etwa 3.000 m zum Massiv. Startet man die Trekkingtour an der Hochfläche, gibt es eine Auswahl aus 30 verschiedenen Wanderwegen durch den Regenwald.

Uwe Jeremiasch von DIAMIR Erlebisreisen am Äquator nahe des Mount Kenya

Mit dem Auto:
Von Nairobi Flughafen aus fährt man 175 Kilometer bis Naro Moru oder etwa 150 Kilometer bis Chogoria.

Folgende Parkeingänge gibt es:

  • Naro Moru Gate (im Westen)
  • Nanyuki (Nordwesten)
  • Chogoria (im Osten)

Mit dem Flugzeug:
Die nächste öffentliche Landebahn befindet sich in Nanyuki, am nordwestlichen Fuße des Berges. Bis zum Naro Moru Gate fährt man dann noch 20 km Richtung Süden.

Unterkünfte und Lodges am Mount Kenya

Für Übernachtung sowie Akklimitisierung an die Höhenluft unmittelbar vor Besteigung des Bergmassiv-Zentrums bieten sich zahlreiche Hütten an den Wanderwegen an. Der Mount Kenya ist bezüglich der Unterkünfte gut ausgestattet. Hier einige Beispiele:

Bantu Lodge am Mount Kenya: Affen- und Vogelbeobachtung möglich
  • Bantu Lodge (etwa 7 km vom Naro Moru Gate entfernt)
  • Old Moses Camp (Wanderetappe auf der Naromoru-Route und Sirimon-Route)
  • Liki North Camp
  • Shipton’s Camp

Camping ist an den Hütten erlaubt, die Gebühr hierfür muss an den Parkeingängen entrichtet werden. Ausserhalb dieser Gebiete ist Campen verboten.

Reisevorbereitungen für den Mount Kenya

  • Gutes Schuhwerk, wärmende sowie vor Regen schützende Kleidung, Mütze und Handschuhe
  • Falls eine Besteigung der beiden Gipfel geplant ist, ist zwingend eine Kletterausrüstung notwendig
  • Kartenmaterial, Trinkwasser, Picknick-Ausrüstung, Camping-Ausrüstung, Kompass
  • Erste-Hilfe-Set
  • Kamera, Fernglas, Sonnenhut, Sonnencreme, Sonnenbrille

Tourenangebote für den Mount Kenya

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