Meru National Park

Der Meru Nationalpark östlich des Mount Kenya gilt Naturliebhabern als Geheimtipp. Gelegen an den 2.500 m hohen Nyambeni Hills, ist der Park die perfekte Verbindung des touristischen Südens und mit dem weniger erschlossenen Norden.

Üppig grüne Vegetation dank Tana und Murera

Das Schutzgebiet ist von vielen Wasserläufen durchzogen, meist ist es sehr warm und relativ feucht, was die Vegetation äußerst üppig wachsen lässt. Im Südosten bildet der längste Fluss Kenias, der Tana River, die Grenze des Parks. Der grüne Wildwuchs wechselt sich aber ab: Zwischen Dschungel und Sumpflandschaften liegen weite Graslandschaften mit riesigen Termitenhügeln.

Tiere im Meru Nationalpark

Safari-Besucher erwartet ein bunter Mix aus Säugetieren und Vögeln: Endemische Tierarten wie Kirk-Dikdiks und Kongoni-Kuhantilopen. Außerdem Löwe, Elefant, Büffel, Somalistrauß, Netzgiraffe und bedrohte Tierarten wie das Grevy Zebra und Breitmaulnashorn, 430 Vogelarten und Reptilien wie Puffottern, Cobras und Pythons.

Geschichte des Meru Nationalparks

Der 1966 gegründete, 870 km² große Park hat eine durchwachsene Geschichte hinter sich; in den 80er Jahren wurden die Nashornbestände des Parks durch Wilderer vollständig ausgerottet, Touristen trauten sich kaum noch in das Gebiet. Nach einem langen und vehementen Kampf konnte die Wilderei aber schließlich gestoppt werden und seit 2002 leben sogar wieder neu angesiedelte Breitmaulnashörner im Park. Joy Adamson berichtete in den 60er Jahren in seinem Buch „Frei geboren“ – welches auch verfilmt wurde – von der Löwin Elsa, die sie und George Adamson hier aufzogen und schließlich in die Freiheit entließen.

Weitere Ausflugsziele unweit des Meru Nationalparks

Etwas weiter südöstlich lädt der Kora National Park auf einen Besuch ein. Der Tana River bietet beste Bedingungen für zahlreiche Wildtiere und Vogelarten, aber auch zum Fischen und Bestaunen der Adamson’s Falls, der Great Falls und der Kora Stromschnellen. George Adamsons Grab befindet sich auch hier.

Das Mwingi National Reserve südlich des Meru Nationalparks und das Bisanadi National Reserve im Osten addieren noch weitere Flächen von Schutzgebieten hinzu.

Fakten zum Meru Nationalpark

  • Größe: 870 km²
  • Gründung: 1966
  • Schutzstatus: Nationalpark
  • Lage: Meru District, Eastern Province

Beste Reisezeit für den Meru National Park

Der Park kann ganzjährig besucht werden. Es herrschen aber Regenzeiten in den Zeiten April-Juni und November-Dezember.

Anreise zum Meru National Park

Mit dem Auto:
Ganzjährig von Nairobi aus über Nyeri-Nanyuki und Meru bis zum Murera Gate, ca. 350 Kilometer, oder über Embu zum Ura Gate, ca. 290 Kilometer von Nairobi.

Mit dem Flugzeug:
Landebahnen (Airstrips) gibt es in Kina, Mulika und Elsa’s Kopje.

Unterkünfte und Lodges im Meru National Park

Folgende Lodges können wir persönlich für den Meru Nationalpark empfehlen:

  • Leopard Rock Lodge
  • Die Elsa’s Kopje gilt als eine der schönsten Unterkünfte im Meru Nationalpark.

Auf „Rhino-Fang“ in der Rhino Watch Safari Lodge!

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